Sachbuch

Christoph Türckes "Hiob"-Deutung: Ein provokativer Essay

Ludger Lütkehaus

Von Ludger Lütkehaus

Di, 02. Januar 2018 um 22:00 Uhr

Literatur & Vorträge

Der Philosoph Christoph Türcke enträtselt in "Umsonst leiden" die biblische Geschichte des guten Hiob – eine der revolutionärsten Dichtungen des Alten Testaments.

Dass Jahwe den gerechten und guten Hiob dem umtriebigen Satan für eine Art von metaphysischem Experiment überlässt, das Hiobs unbedingten Glauben und Gehorsam demonstrieren soll, aber unverhofft nur die Ungerechtigkeit Gottes zu zeigen scheint, bevor schließlich wieder eitel Freude herrscht in Israel – das ist eine "Hiobsbotschaft" im buchstäblichen Sinn.

Jahwe, der vermeintliche Hort der Gerechtigkeit, der Schöpfer einer bis auf weiteres höchst gelungenen Welt, erweist sich als Gegenteil eines guten Gottes. Seine Geschöpfe werden zu Opfern, die es verschmähen würden, geboren ...

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