Den Begriff "Beutekunst" will Nida-Rümelin streichen

Mi, 31. Januar 2001

Kultur

Akzentverschiebungen in der deutsch-polnischen Debatte um die Rückführung von Kulturgütern.

"Wir sind sehr glücklich", sagte ein sichtlich erfreuter Antonius Jammers, Direktor der Staatsbibliothek zu Berlin, als ihm im Blitzlichtgewitter der Fotografen durch den Staatsminister für Kultur und Medien, Julian Nida-Rümelin, zwei kostbare Lutherdrucke aus den Jahren 1522 und 1523 überreicht wurden (wir berichteten). Die Drucke stammen aus der Rara-Abteilung der Preußischen Staatsbibliothek, die mit vielen anderen wertvollen Autographensammlungen während der Bombenangriffe in das niederschlesische Kloster Grüssau ausgelagert worden waren. Von dort waren sie mit der Westverschiebung Polens unter die Obhut der Krakauer Jagiellonen-Bibliothek gekommen, wo sie als ...

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