Neu im Kino

"Der Mann aus dem Eis" ist ein Rachefilm vor großer Kulisse

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Di, 28. November 2017 um 00:01 Uhr

Kino

1991 wurde die mumifizierte Leiche des Steinzeitmenschen nach mehr als 5000 Jahren aus dem Eis der Ötztaler Alpen geborgen. Die Wissenschaft rätselt. Der Film "Der Mann aus dem Eis" erzählt eine erfundene Story über seinen Tod.

Er ist das erste bekannte Mordopfer der Menschheitsgeschichte, er ist die berühmteste Feuchtmumie der Welt, er ist ein Medienstar: der Mann, dessen Leiche 1991 zwei Wanderer auf 3200 Metern Höhe in den Ötztaler Alpen zufällig entdeckten. Das war nicht nur für Wissenschaftler eine Sensation, sondern auch für Laien: Bis heute kommen jedes Jahr rund eine Viertelmillion Menschen ins Archäologiemuseum nach Bozen, um durch eine Luke einen Blick auf "Ötzi" zu werfen, wie sie ihn liebevoll-kumpelhaft nennen. Und nicht wenige wünschen sich einen DNA-Vergleich, weil der Mann, der da vor 5250 Jahren lebte, ja ihr persönlicher Urahn sein könnte.

Eigentlich erstaunlich, dass unser Held aus der Jungsteinzeit erst jetzt den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat: Anfragen aus den USA gibt es längst, das Rennen aber hat ein Deutscher gemacht, Felix Randau ("Northern Star"), geboren ...

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