Die Menschen glauben, was sie glauben wollen

Sabine Ehrentreich

Von Sabine Ehrentreich

Sa, 09. November 2019

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Mit "Metropol" setzt Eugen Ruge seine mit dem Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" begonnene Saga über seine eigene Familie fort.

Charlotte und Wilhelm sitzen fest im Moskauer Hotel "Metropol" und warten bange darauf, was aus ihnen wird. 477 Tage lang. Das Jahr 1936 geht zu Ende, 1937 verstreicht. Die von Stalin befohlenen Säuberungen fordern derweil immer neue Opfer. Charlotte und Wilhelm, Kommunisten, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die Sowjetunion entkamen und dort im Geheimdienst der Komintern arbeiteten, haben sich nicht mehr vorzuwerfen als die Bekanntschaft mit einem Paar, das in die Mühlen der politischen Prozesse geriet. Reicht es, dass sie dem vermeintlichen Trotzkisten ein Grammophon verkauften, um in tödliche Ungnade zu fallen? Kann es überhaupt sein, dass der von den Nazis verfolgte Moissej Lurie alias Alexander Emel und seine Frau Verräter waren? Zweifel an der Weisheit des Todesurteils werden weggedrückt oder gar nicht erst zugelassen – gläubige Kommunisten gestatten sie sich ...

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