"Die Menschen sind meine Kamera"

Sa, 06. Oktober 2001

Kultur

Unterwegs zu einer großen Familie: Heinrich Breloer über die Recherche zu seinem Film "Die Manns - ein Jahrhundertroman".

D er Filmemacher Heinrich Breloer, der als Erfinder der Doku-Fiction gilt und mit TV-Meisterwerken wie "Wehner. Die unerzählte Geschichte" "Einmal Macht und zurück" und "Das Todesspiel" von sich reden gemacht hat, nähert sich in seinem jüngsten Projekt den Manns. Im Vorwort von "Unterwegs zur Familie Mann", dem Buch zum im Dezember laufenden Fernseh-Dreiteiler, schildert er die Umstände seiner langwierigen Recherche. Wir drucken Auszüge. 1997 kam es in Frankfurt zu einer ersten Begegnung mit Elisabeth Mann, der jüngsten Tochter von Thomas und Katia, bei einem Whisky in der Bar des Frankfurter Hofs. Sie hatte sich bis dahin mit Interviews zurückgehalten. "Mein Prinzip: davon nicht in der Öffentlichkeit zu profitieren", sagte sie. Nun aber war der Moment gekommen, wo sie das einzige der Thomas-Mann-Kinder war, das noch über die Familie erzählen konnte. Damals war ihr Vorsatz vor allem, dem Irrtum, ihre Eltern seien "schlechte Eltern" gewesen, etwas ...

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