"Frances Ha" von Noah Baumbach - die tanzende Stadtindianerin

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Do, 01. August 2013

Kino

TRAGIKOMÖDIE: "Frances Ha" von Noah Baumbach beschert uns die wahrscheinlich wunderbarste Filmfigur dieses Kinosommers.

Willst du, fragt in einer frühen Phase des Films ihr Freund, mit mir zusammenziehen? Ja, das wolle sie schon, antwortet Frances, wenn da dieses Problem nicht wäre. Welches Problem? Sie habe doch Sophie versprochen, weiter mit ihr zu wohnen. Wie aufs Stichwort ruft die gleich darauf an, und Frances tut, als hätte man sich seit Monaten nicht gesprochen, kichert, quiekt und sagt: "Ich liebe dich". Sowas kriegt der Freund nicht zu hören.

Sie sind aber kein Paar, die angehende Tänzerin und die angehende Lektorin, auch wenn sie leben wie ein altes lesbisches Pärchen, das keinen Sex mehr hat, wie sie feixend feststellen. Sie haben durchaus ihre Männerbeziehungen, aber sie sind füreinander die Nummer eins geblieben. Noch jedenfalls: ...

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