Die Zeit wird sichtbar gemacht

Do, 11. Januar 2001

Kultur

Drei Jahrzehnte installativer Videokunst: Die Ausstellung "Seeing Time" im Karlsruher ZKM zeigt Banales und Revolutionäres.

Richard Kramlich, San Francisco, investiert mit Erfolg in neue Technologien. Seine Frau Pamela fand, dass er auch in Kunst investieren könnte, die neue Technologien verwendet. So entstand in nur acht Jahren die größte private Videokunst-Sammlung der Welt. Eine solche Investition geht zur Wertsteigerung am besten auf Tournee und dann ins eigene Museum. Dem verdanken wir, dass nun 33 ausgewählte Werke im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Station machen. Man staunt. Die New Yorker Kunstberaterin Thea Westreich - ihr als Sammlerlob verkleidetes Eigenlob im Katalog spricht Bände! - hat ganze Arbeit geleistet: Die Kramlich-Sammlung ist tatsächlich museal. Ein so pointierter und klug kommentierter Überblick über drei Jahrzehnte installativer Videokunst ist selten. Trotzdem verlässt man die Ausstellung mit denkbar gemischten Gefühlen. ...

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