Ende der Kinderstunde

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 02. Februar 2009

Klassik

Der dritte Teil von Wagners "Ring ", inszeniert von David McVicar, dirigiert von Claus Peter Flor, an der elsässischen Rheinoper

Siegfrieds Weg vom Wald, in dem er gerade erst den Drachen erstochen hat, bis zum Fels, auf dem das "herrlichste Weib" Brünnhilde liegt, dauert gut zwölf Jahre. So lange jedenfalls brauchte es, bis sein Komponist und Textdichter Richard Wagner die Arbeit an der Partitur nach dem vollendeten zweiten Akt wieder aufnahm. Mit dem Ergebnis, dass die Musik im dritten Aufzug der dritten "Ring"-Oper eine ganz andere geworden ist. Das grimmige Scherzo, das oftmals fratzenhaft Verzerrte der Märchenhandlung ist einem anderen, viel metaphysischerem Stil gewichen, in dem sich der Mythos, das Weltendrama seinen Weg in Richtung Katastrophe bahnt.

Möglicherweise hat sich David McVicar in seiner Umsetzung der Tetralogie an der Straßburger Opéra national du Rhin von ...

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