Vor Gericht

Fälscher-Prozess: Angeklagte schweigen – Nummernkonten in Andorra

Bertram Müller

Von Bertram Müller

Do, 01. September 2011 um 17:23 Uhr

Kultur

Jahrelang soll ein Betrügerquartett die Kunstwelt mit raffinierten Fälschungen übers Ohr gehauen haben. Zum Prozessauftakt schwiegen die Angeklagten. Derweil tauchten ordnerweise neue Beweismittel auf.

Am ersten Tag sagten die vier Angeklagten fast nichts. Vor dem Kölner Landgericht begann am Donnerstag der Prozess gegen die mutmaßlichen Kunstfälscher aus Freiburg, deren Verhaftung ein Beben in der deutschen Sammlerlandschaft ausgelöst hat. Bevor Staatsanwältin Kathrin Franz gut eine Stunde lang die Anklageschrift verlas und dabei detailliert 14 Fälle mutmaßlichen Betrugs aufrollte, näherte sich der Vorsitzende Richter Wilhelm Kremer den Hauptpersonen des Vormittags behutsam mit Fragen zur Person.

Sein Interesse galt zunächst Wolfgang Beltracchi (60), dem – darauf jedenfalls deutet vieles hin – Hauptdrahtzieher im Kunstfälscher-Skandal. Wo er denn seinen Wohnsitz habe, fragte der Richter in rheinischem Tonfall und mit milder Ironie – in Freiburg? ...

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