Kino-Interview

Jhonny Hendrix Hinestroza über seinen Film „Candelaria“, Liebe, Kuba und Kapitalismus

Markus Tschiedert

Von Markus Tschiedert

Fr, 06. Juli 2018

Kino (TICKET)

TICKET-INTERVIEW: Jhonny Hendrix Hinestroza über seinen Film "Candelaria", Liebe, Kuba und Kapitalismus.

Jhonny Hendrix Hinestroza wurde 1975 in Kolumbien geboren – kein Land der großen Filmemacher. Dennoch ist er seinen Weg gegangen: Seit 2006 produziert er Filme und fand mit seinen Regiewerken "Chocó" (2012) und "Saudó, laberinto de almas" (2016) internationale Beachtung. So auch auf dem diesjährigen Filmfest München, wo er seine dritte Regiearbeit "Candelaria – Ein kubanischer Sommer" vorstellte. Markus Tschiedert traf ihn zum Interview.

Ticket: Wie ist der Filmstoff von "Candelaria" entstanden?
Jhonny Hendrix Hinestroza: 2012 war ich mit "Chocó" auf dem Filmfestival in Havanna und bin so spät aufgestanden, dass ich woanders hin musste, um etwas zu essen zu bekommen. So traf ich auf eine alte Dame, die kleine Pfannkuchen verkaufte. Ich erfuhr ihre Lebensgeschichte und dachte: Das ist eine berührende Lovestory, die ich irgendwann mal erzählen möchte.
Ticket: Irgendwann?
Hinestroza: Ja, wie so viele Ideen landete auch sie zunächst in ...

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