Thaddäus-Troll-Preis

Kai Wieland erschafft in "Amerika" präzise Bilder tiefster Provinz

Andreas Kohm

Von Andreas Kohm

Mo, 10. Dezember 2018 um 19:19 Uhr

Literatur & Vorträge

Gelungenes Debüt: Kai Wieland erhält den Thaddäus-Troll-Preis für seinen Roman "Amerika" über eine Dorfgemeinschaft im schwäbischen Hinterland.

Wie gerät einer da hinein, in das imaginierte, fast ausgestorbene Dorf Rillingsbach im schwäbischen Outback, "fernab der Zivilisation", wohin den Ortsfremden allenfalls "ein melancholisches Verlangen nach Einsamkeit (…) verschlagen könnte"? Es ist das Hörensagen, aus dem der Antrieb des namenlos bleibenden "Chronisten", jenen "blinden Fleck (zu) kartografieren", rührt. Und es ist ihm eine Herzensangelegenheit – vielleicht um eine von heute auf morgen immer im Untergang begriffene Welt zumindest für kurze Zeit festzuhalten und in Form einer geordneten "Chronik" erstehen zu lassen.

Der für seinen Debütroman ...

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