Tatsachenroman

Wie in einer Nazisatire: Das Verschwinden des Josef Mengele

Martin Halter

Von Martin Halter

Sa, 01. September 2018 um 21:32 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Warum "Das Verschwinden des Josef Mengele" ein Wendepunkt in der literarischen Auseinandersetzung mit Ausschwitz ist. In Frankreich ist das Buch ein Bestseller.

Als "Todesengel von Ausschwitz" und Popikone des Bösen ist Josef Mengele in die zeitgenössische Mythologie eingegangen. Kultiviert, mit den Klassikern vertraut, gut erzogen und wohlhabend, war der Sohn eines Günzburger Landmaschinenunternehmers ein deutscher Bildungsbürger wie aus dem Bilderbuch. Und der Arzt, der an der Rampe von Ausschwitz Zwillinge für seine bestialischen Menschenversuchen aussortierte, Augen an die Wand heftete und seine "Forschungen" später in Südamerika an Kakerlaken fortsetzte.

Dass dieser "Fürst der europäischen Finsternis" 1979 beim Schwimmen in seiner Wahlheimat Brasilien ertrunken war, wollte lange niemand glauben: Eine Badeunfall schien einfach zu banal für das Böse schlechthin, den meistgesuchten Mann seiner Zeit.
Historie: KZ-Arzt Josef Mengele - seine Verbindungen nach Freiburg
Mengele hatte schon zu Lebzeiten seine Strafe ...

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