Nach dem Schleudergang

Stefan Franzen

Von Stefan Franzen

Di, 13. August 2019

Rock & Pop

Mit ihrem neuen Werk "Pura Vida" verarbeitet die Fado-Sängerin Mísia ihre überstandene Krebserkrankung.

Im Booklet ihrer neuen CD sieht man ein seltsames Bild: Mísia schlüpft aus der Waschtrommel heraus wie aus einem Mutterleib, umgeben von Gegenständen, die ihr lieb und teuer sind. Darunter befinden sich etwa ein Foto ihrer Mutter, ein Figürchen des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, eine Marienstatue. "So war das Leben von 2016 bis 2018 zu mir, wie eine Waschmaschine", sagt die 63-Jährige. "Nur wusste ich nicht, welches Programm eingestellt war, wann Wasser kam, wann der Schleudergang – und wann das Ganze aufhören wird." Mísia spricht mit fester Stimme, da ist nichts Anklagendes, nichts Pathetisches.

Wer einmal Krebs ...

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