Theater

"Rheingold": Der ganze "Ring" an einem Abend

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 11. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Theater

David Hermann beginnt den neuen Zyklus von Wagners Tetralogie am Badischen Staatstheater Karlsruhe mit einem ganz außergewöhnlichen "Rheingold". Die Inszenierung ist schier überwältigend.

Rund sechzehn Stunden dauert Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", verteilt auf vier Abende. Sie beginnt im "Rheingold" mit der naturphilosophischen Schilderung eines intakten Urzustands, der durch das Eingreifen des Menschen in eine immer fatalere Schieflage gerät und schließlich in der "Götterdämmerung" in die Katastrophe mündet. Was sicher auch einer der wichtigsten Gründe für das anhaltend große Interesse der Gegenwart an diesem gigantischen Opus ist: Der "Ring" könnte die Geschichte unseres irgendwann bevorstehenden eigenen Endes sein.

Dass sich dieses komplexe Beziehungsgeflecht an Machtgier und -missbrauch, Neid, Hass, Verrat und unzähligen Verbrechen bis hin zum Kindesmord auf ziemlich genau zweieinhalb Stunden verdichten lässt – in reinen Text- ...

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