"Satyagraha" in Basel: Drei schier endlose Akte

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Di, 02. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Theater

BZ-Plus Sidi Larbi Cherkaoui setzt Philipp Glass’ Minimal-Music-Oper "Satyagraha" am Theater Basel in einer Schweizer Erstaufführung in Szene.

Da scheint er also zu schweben über den Dingen, umgeben von einem leuchtenden, beinahe schon Yves-Klein-Blau, der Farbe des Himmels, des Göttlichen. Und der Wahrheit. Und ja, der Hindu Mr. Gandhi zelebriert seine Schlussworte in der Haltung eines Buddhas. Abseitig ist das nicht. Da singt einer Texte wie "Aller Wesen Herr bin ich!" oder "Denn immer wenn das Gesetz der Rechtschaffenheit im Schwinden ist, und Gesetzlosigkeit sich erhebt, dann generiere ich mich selbst auf Erden. Um "die Tugend wieder auf ihren Thron zu setzen".

Der Grat zwischen Kunst und Kitsch ist oft ein schmaler, mitunter so schmal, dass eine Separierung fast unmöglich ist. Das gilt speziell für das Werk, das an diesem Abend auf der ...

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