Mitmachen statt Zuschauen

Michael Baas

Von Michael Baas

Do, 06. September 2018

Theater

Das Theaterfestival Basel zeigt ein großes Spektrum heutiger Formen des Theatralen.

Das Theater ist in Bewegung. Der Kanon auf Basis der Werke des 19. und 20. Jahrhunderts erodiert. Das wird Jahr für Jahr in den Spielplänen der Stadttheater sichtbarer. Doch nicht nur die Stoffe geraten ins Rutschen, sondern auch die Formen. Theater als "Frontalunterricht" und Plattform für Identifikation ist allenfalls noch ein Typus unter vielen – vor allem in der freien Szene. Das ist trefflich auf dem Basler Theaterfestival zu beobachten. Mindestens drei Produktionen des von Tobias Brenk komponierten Programms kultivieren partizipative Elemente. Andere entwickeln ein Theater des Realen oder spielen mit genreübergreifenden Ansätzen.

Theater als Selbsterfahrung
"In Many Hands", die Performance der Neuseeländerin Kate McIntosh, die in Brüssel lebt, einem Zentrum des innovativen Theaters der Gegenwart, versammelte ihr Publikum im Theater Roxy in Birsfelden an drei weiß gedeckten Tafeln. In Reihen nebeneinander, mit dem Rücken zu den anderen Tischen legt jeder die offene Hand in die des Nachbarn. Dann wandern Gegenstände ...

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