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Migration

Unbekannte Geschichten werden lebendig

Fünf Ausstellungen in Basel und im Dreiländermuseum greifen das Thema Migration auf. Jede widmet sich einem anderen Schwerpunkt aus den vergangen 100 Jahren Migrationsgeschichte

Das Ausstellungsprojekt basiert auf Akten und Dokumenten der Basler Fremdenpolizei. Ein Mensch, ein Gesicht hinter diese Akten ist Ori Harmelin. Er ist einer dieser zeitgenössischen Migranten, deren Erfahrungen mit der Bürokratie das Ausstellungprojekt in kunstvollen Readern in einem Pavillon am Basler Staatsarchiv nachzeichnet und in einem zweiten, von Zeichnern und Zeichnerinnen des Netzwerks Balsam gestalteten Format auch illustriert. "Die Idee, dass das Gefühl von Heimat an einen Staat gebunden ist, finde ich absurd", schildert Ori Harmelin in seinen für das Ausstellungsprojekt "Magnet Basel" aufgezeichneten biografischen Splittern. Der gebürtige Israeli kam 2003 der Musik wegen nach Deutschland und 2010 in die Stadt am Rheinknie. Dort hat er dann jahrelang mit den Behörden um seinen Aufenthaltsstatus gerungen.

Migrantenschicksale des 20. Jahrhunderts
In jeweils zwölf Stationen werden die Biografien darüber quasi zur Graphic Novel verdichtet. In dem gleichen ...

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