Würfelbrett und Nüssewerfen

Do, 15. Februar 2001

Kultur

Schon die Griechen und Römer waren leidenschaftliche Spieler: Eine italienische Ausstellung in Freiburg.

Es gibt zwei Theorien des Spiels. Nach der einen ist es die zum kindlichen Vergnügen herabgesunkene Nachahmung so ernster Männergeschäfte wie Kult und Magie, Arbeit und Krieg. Nach der anderen ist das Spiel umgekehrt der Anfang aller Kultur und der "homo ludens" der Vorläufer des homo sapiens. Spiele wurden in allen Zivilisationen gespielt, und viele haben sich im Lauf der Jahrtausende erstaunlich wenig verändert.

Natürlich kannten die Griechen noch keine Spielautomaten, und auch die Römer hatten keine anderen Gameboys als Zinnsoldaten oder den kleinen Marcus von nebenan. Spiele und Spielzeug spiegeln nicht nur den Stand der Technik, sondern auch Gesellschaft und Religion ihrer Zeit: Mythen und Idole, Verhaltensregeln und Klassenstrukturen, Vorstellungen von Glück, Geschick ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ