"Bloß um uns Taxifahrer fertigzumachen"

Cornelia Neumeyer und Frank Christiansen

Von Cornelia Neumeyer und Frank Christiansen (dpa)

Mo, 10. Dezember 2018

Panorama

Die Ampel wird 150 Jahre alt / Das erste Exemplar stand in London und verschwand nach einem tödlichen Unglück zunächst recht schnell wieder von der Bildfläche.

LONDON (dpa). Vor 150 Jahren hat der Chef von Scotland Yard in London die erste Ampel der Welt aufgestellt. Zeitungen priesen sie als hübsch, andere nannten sie elegant. Etwa acht Meter hoch soll sie gewesen sein, gusseisern und gasbetrieben stand sie vor dem Parlament nahe der Themse. Am 10. Dezember 1868 nahm die Ampel den Betrieb auf, drei Wochen später explodierte sie. So weit, so misslungen.

Der Polizist, der die Ampel bediente, wurde durch die Explosion verletzt – einige Quellen schreiben sogar: getötet. Heute weist an der Stelle eine grüne Plakette auf den Erfinder der Ampel hin: John Peake Knight. Seine Idee war es, Signale aus dem Schienenverkehr auf die Straße zu übertragen. Die Ampel ahmte einen Polizisten nach, der den Verkehrsteilnehmern mit seinen Armen Zeichen gab. Nur hatte die Ampel drei davon: Zeigten sie nach oben, mussten Reiter und Kutschen anhalten, zeigten sie nach unten, war die Fahrt frei. Nachts leuchtete zusätzlich ...

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