China

Erste Gen-Babys der Welt geboren?

Katharina Meyer und dpa

Von Katharina Meyer & dpa

Mo, 26. November 2018 um 19:53 Uhr

Panorama

Der Forscher He Jiankui aus China will Embryos manipuliert haben. Ihm schlägt eine weltweite Welle der Empörung entgegen.

Er hat nach eigener Darstellung das Genom zweier Kindern manipuliert – ohne klaren medizinischen Grund und offenbar ohne Wissen seiner Hochschule. Warum tut jemand so etwas?

"Zwei wunderschöne kleine chinesische Mädchen namens Lulu und Nana kamen vor einigen Wochen weinend und so gesund wie jedes andere Baby zur Welt", sagt Forscher He. Die an Embryonen vorgenommene Manipulation mit dem noch jungen Verfahren Crispr/Cas9 hatte ihm zufolge das Ziel, die Kinder resistent gegen HIV zu machen. Eine geprüfte wissenschaftliche Veröffentlichung zu dem Eingriff gibt es nicht, nur einen Eintrag in einem chinesischen Register für klinische Tests. Auch eine Bestätigung durch andere Quellen lag zunächst nicht vor. Aus diesem Grund meldeten manche Experten Zweifel an und wollten die wissenschaftliche Veröffentlichung abwarten.

Der Universität von Shenzhen, an der He arbeitet, hat der Forscher seine Experimente offenbar verheimlicht – sie teilte am Montag mit, davon nichts zu wissen. He, der auch ein ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ