Studie

Wo Bären in Europa besonders gut angesiedelt werden können

Kerstin Viering

Von Kerstin Viering

Sa, 15. September 2018 um 17:10 Uhr

Panorama

BZ-Plus In vielen Regionen des Kontinents gibt es noch genügend freie Lebensräume für Bären. Inzwischen kommt von Italien aus fast jedes Jahr der eine oder andere Besucher im braunen Pelz über die Schweizer Grenze.

Mal hinterlassen sie ein paar Tatzenabdrücke, mal charakteristische Kothaufen voller Kirschkerne oder Bucheckerschalen. Und manchmal blinzeln sie sogar direkt in die Linse einer Kamera. In der Schweiz lassen sich in letzter Zeit immer mal wieder einzelne Braunbären blicken.

Wie in vielen anderen Regionen Europas waren die großen Raubtiere zwar auch dort zu Beginn des 20 Jahrhunderts ausgerottet worden. Doch mit einem 1999 gestarteten Wiederansiedlungsprojekt im italienischen Trentino brachen für die Bären in den Alpen wieder bessere Zeiten an. Inzwischen kommt von dort fast jedes Jahr der eine oder andere Besucher im braunen Pelz über die Schweizer Grenze. Noch ist zwar keiner von ihnen dauerhaft geblieben. Doch Experten halten es durchaus für möglich, dass die Art in die Schweiz zurückkehren kann.

Ähnliche Nachrichten gibt es auch aus anderen Regionen Europas. Wissenschaftler schätzen, dass es auf dem gesamten Kontinent derzeit etwa 17 000 wildlebende Braunbären gibt, die sich auf zehn Populationen in 22 Ländern verteilen. Und es könnte durchaus sein, dass die Tiere künftig noch weitere Teile ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes zurückerobern. Zu diesem Ergebnis kommen Anne Scharf vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und Néstor Fernández, der am Deutschen ...

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