Gericht wertet Tat als Mordversuch

Martin von Braunschweig ;

Von Martin von Braunschweig (dpa);

Mi, 28. November 2018

Panorama

Sergej W., der das Attentat auf die Mannschaft von Borussia Dortmund gestanden hat, wird zu 14 Jahren Haft verurteilt.

DORTMUND. Als Sergej W. das Urteil des Dortmunder Schwurgerichts hört, verrät sein Gesicht keine Regung. Der Mann, der gestanden hat, drei selbst gebaute Splitterbomben neben dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gezündet zu haben, um mit einer Börsenwette auf einen Kurssturz der BVB-Aktie reich zu werden, präsentierte sich auch zum Schlussakt des fast einjährigen Prozesses wie gewohnt: ruhig, in sich gekehrt, fast teilnahmslos. Obwohl er 14 Jahre ins Gefängnis muss – wegen versuchten Mordes.

Am 11. April 2017 war der mit 18 Spielern, neun Betreuern und einem Fahrer besetzte Mannschaftsbus am Dortmunder Teamhotel losgefahren. Er kam nicht weit. Kurz nach dem Losfahren explodierten direkt neben dem Bus die drei in einer Hecke versteckten Splitterbomben. Gefährliche, handgefeilte Metallstifte flogen unkontrolliert durch die Luft und landeten bis zu 250 Meter vom Tatort entfernt. Im Bus erlitt der damals noch für den BVB aktive spanische Innenverteidiger Marc Bartra einen ...

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