Studie

Max-Planck-Institut: Geschmack ist messbar!

dpa

Von dpa

Di, 16. August 2016 um 00:01 Uhr

Panorama

Der Trend geht zum musikalischen Allesfresser und wer schlechte Filme mag, ist oft überdurchschnittlich gebildet: Ein neues Max-Planck-Institut erforscht, wem was warum gefällt.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Wissenschaftlich messbar scheint er aber zu sein. Das behaupten Forscher eines neuen Max-Planck-Instituts, das sich auf die Untersuchung menschlicher Präferenzen spezialisiert hat – und zu erstaunlichen Erkenntnissen kommt.

Eine Minikamera filmt die Gänsehaut am Arm, Sensoren an den Fingerkuppen messen den Hautleitwiderstand, eine Pulsuhr am Handgelenk zeichnet die Herzfrequenz auf. Wenn Testpersonen am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik sich an Kunst erfreuen, ist das nicht nur Genuss. Musik hören, Filme schauen oder Gedichten lauschen – das geschieht hier im Dienste der Wissenschaft.

Das Frankfurter Max-Planck-Institut (MPI) wurde 2012 gegründet, aber erst im Herbst 2015 im Stadtteil Westend eingeweiht. Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche erforschen hier durch Befragen, Beobachten und Vermessen ein Thema, an dem regelmäßig ...

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