Möglicherweise Tausende Tote

Di, 16. Januar 2001

Panorama

Nachbeben in Mittelamerika versetzen Überlebende in Panik / Bisher mehr als 500 Opfer gefunden / Auch Deutschland hilft.

SAN SALVADOR (dpa). Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelamerika befürchten die Behörden, dass unter den Trümmern und Erdmassen noch Tausende Tote liegen. Das sagte der Präsident des am schwersten betroffenen Landes El Salvador, Francisco Flores. Er habe Kolumbien um die Lieferung von 3000 Särgen gebeten, berichteten lokale Medien. Bisher wurden mehr als 500 Tote in El Salvador und im benachbarten Guatemala gezählt.

Zahlreiche zum Teil völlig zerstörte Ortschaften waren auch zwei Tage nach dem Beben vom Samstagvormittag noch von der Außenwelt abgeschnitten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,6 auf der Richterskala. 1986 waren bei einem ähnlichen Beben in El Salvador etwa 1500 Menschen umgekommen.

Unterdessen schwanden die Hoffnungen, Verschüttete noch lebend unter den Trümmern ihrer Häuser oder tonnenschweren ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ