Sibirien

Mammutjäger suchen nach Stoßzähnen

Stefan Scholl

Von Stefan Scholl

Fr, 15. September 2017

Panorama

BZ-Plus Im Norden Sibiriens suchen Mammutjäger nach den Stoßzähnen der ausgestorbenen Riesen / Käufer sind vor allem Chinesen.

MOSKAU. In Nordsibirien herrscht Goldgräberstimmung. Hunderte Brigaden suchen nach den Stoßzähnen längst ausgestorbener Rüsseltiere. Das vorsintflutliche Elfenbein wird vor allem nach China exportiert, wo es Kunstschnitzern als Ersatz für die Stoßzähne afrikanischer Elefanten dient.

Die Männer sind tagelang unterwegs, zu Fuß, in Holzbooten, in sumpftauglichen Kettenfahrzeugen. Ihr Erfolg hängt davon ab, wie viele Kilometer sie am Tag bewältigen, wie scharf ihre Augen sind, wie gut ihr Gefühl. Manche schlagen mit Stöcken ins Wasser und entscheiden je nach Geräusch, ob dort wohl ein Stück geschwungenen Elfenbeins zu finden ist.

Hunderte Brigaden suchen derzeit in Jakutien, auf den Halbinseln Jamul und Tschukotka nach dem "weißen Gold", den Stoßzähnen der Mammuts. Russische ...

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