Sieben Tote bei Wirbelsturm

dpa

Von dpa

Fr, 12. Juli 2019

Panorama

Ferienregion in Griechenland.

ATHEN (dpa). Bei einem schweren Unwetter in Nordgriechenland sind in der Nacht zum Donnerstag sechs Touristen aus Tschechien, Rumänien und Russland ums Leben gekommen. Zudem wurde am Donnerstagmittag eine weitere Leiche geborgen – laut Medienberichten soll es sich dabei um einen griechischen Fischer handeln, der nach dem Sturm vermisst worden war. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Am Tag hatten Temperaturen von knapp 40 Grad geherrscht, dann zog der Sturm auf, der in weniger als einer halben Stunde mehrere Dörfer, Campingplätze und Strände der beliebten Ferienregion Chalkidiki verwüstete.

Das griechische Verteidigungsministerium hat Soldaten mit Generatoren und Räumgerät in das Gebiet geschickt. Vielerorts ist die Stromversorgung zusammengebrochen. An der Küste des Ortes Sozopoli wurde der Camper eines tschechischen Ehepaares über den Strand geschleudert; der Mann war sofort tot, die Frau starb auf dem Weg ins Krankenhaus.