Abbaumodus oder Konsolidierung?

Michael Baas

Von Michael Baas

Di, 04. September 2018

Basel

Die Umsetzung des 2017 beschlossenen Sparpaketes geht nicht spurlos an der Uni Basel vorbei und sorgt für neuerliche Diskussionen.

BASEL. Die Universität Basel spart. Bis 2021 soll sie 80 Millionen Franken aus ihrem Budget schwitzen. Das gehe an der Uni "nicht spurlos vorbei", sagt deren Sprecher Matthias Geering auf BZ-Anfrage. Das zeigt sich zum Beispiel an der Aussetzung des Stufenanstiegs der Gehälter für 2019. Im linksliberalen Parteienspektrum des Stadtkantons lässt das die Alarmglocken schrillen. Die Verwaltung des Stadtkantons hält das Sparprogramm dagegen für "verkraftbar", teilte sie auf Anfrage mit. Die Baselbieter Regierung weist daraufhin, dass beide Parlamente das Sparpaket beschlossen haben und die Uni "autonom" über die Umsetzung entscheide.

Im Sommer 2017 hatten die Regierungen der Basler Kantone, die als Träger der Uni knapp die Hälfte des Budgets (Info) finanzieren, einen Sparkompromiss vorgelegt. Vor allem das Baselbiet, das finanziell schlechter dasteht als die Stadt, hatte auf Korrekturen gedrängt und gar mit Aufkündigung der Trägerschaft gedroht – obwohl rund ein Fünftel der kanpp 13 000 Studierenden (Info) aus dem Landkanton stammt, mehr als aus der Stadt. In einem komplexen Deal wurde das damals abgewendet und von beiden Kantonsparlamenten bestätigt. Infolge muss die Uni nun aber sparen. Deshalb habe die Leitung entsprechende Weichenstellungen erarbeitet und sei daran, diese umzusetzen. Die Folgen werden "von Jahr zu Jahr stärker sichtbar", räumt Geering ein.

Die Aussetzung des automatischen ...

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