Aufarbeitung

Abschlussbericht zeigt, wie die Behörden im Staufener Missbrauchsfall versagt haben

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Do, 06. September 2018 um 15:06 Uhr

Staufen

Schwerwiegende Versäumnisse der Gerichte, mangelnder Informationsaustausch zwischen Behörden, keinerlei Kontrolle von gerichtlichen Geboten – das sind einige Gründe, warum der schwere sexuelle Missbrauch eines Jungen in Staufen lange unentdeckt blieb.

Eine gemeinsame Untersuchungskommission, die das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe, das Amtsgericht Freiburg und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald gebildet haben, hat am Donnerstag in Freiburg ihren Abschlussbericht zum Staufener Missbrauchsfall vorgelegt. "Es geht nicht um Schuldzuweisungen", sagte OLG-Präsident Alexander Riedel vor Journalisten. Nach der massiven Behördenkritik habe man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wollen. Die Justiz, zumindest in Baden-Württemberg, hatte sich noch nie so schonungslos der Aufarbeitung eigenen Versagens gestellt.


Im Blickpunkt der Aufarbeitung des Staufener Missbrauchsfalls stehen die Gerichte. In der Tat analysiert der ...

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