Flugzeug-Industrie

Am Euro-Airport entstehen Großraumjets mit Luxus-Ausstattung

Michael Baas

Von Michael Baas

Di, 21. Mai 2019 um 12:09 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Badezimmer in Mahagoni-Optik, großzügige Lounge und Entertainment-Bereich über den Wolken: Eine Firma am Euro-Airport in Basel baut normale Flugzeuge zu Luxus-Jets aus.

Die rätselhafte Abkürzung trifft den Punkt. Amac steht für die englischen Begriffe aircraft maintenance und aircraft completion, auf Deutsch Flugzeugwartung und -ausbau. Damit hat das Schweizer Unternehmen vor elf Jahren am Euro-Airport (EAP) begonnen. Inzwischen beschäftigt es am Hauptsitz dort 800 Mitarbeitende aus 39 Nationen; dazu kommen weitere Standorte in Zürich, Frankreich und der Türkei.

Insgesamt hat die mittelständische Gruppe nach Angaben von Bernd Schramm inzwischen 1200 Mitarbeitende. Damit ist Amac nicht nur eine der erfolgreichsten Neugründungen des vergangenen Jahrzehnts im Basler Dreiländereck; vielmehr ist das Unternehmen eine tragende Säule der industriellen Aktivitäten am EAP. Auch diese sind global vorzeigbar.

Beim Ausbau von Großraumflugzeugen ist der Standort weltweit Nummer eins
Was den Ausbau, die Completion, von Großraumflugzeugen wie Boeing 747, 777 oder dem Airbus 330 angeht, aber auch von Mittelstreckenjets wie dem A 320 zu sogenannten VIP-Flugzeugen, "ist der Standort weltweit Nummer eins", ist der die operativen Geschäfte der Amac-Gruppe als sogenannter Chief Operating Officer (COO) leitende Schramm überzeugt. Boeing etwa hat die Schweizer Firma auf französischem Terrain auserkoren, das VIP-Referenzmodell der 737 auszustatten, schildert der 52-jährige Lörracher.

In einem der vier großen Hangars mit den ...

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