"Beim Gässeln nach Mitternacht hört man die neuen Töne"

Sa, 03. März 2001

Basel

BZ-INTERVIEW: Der Basler Musiker und Flötist Bernhard "Beery" Batschelet schreibt Fasnachtsmärsche der besonderen Art und plädiert für die "wilde Fasnacht".

BASEL. Die Fasnacht ist den Baslern heilig. Streng wird über sie gewacht. Doch neben der offiziell vom Fasnachts-Comité reglementierten Fasnacht geht es auch freier zu: Bei der "wilden Fasnacht". Ein Vertreter der wilden Variante und als namhafter Komponist moderner Fasnachtsmärsche einer der wichtigsten Fasnachtserneuerer ist der 43-jährige Basler Bernhard "Beery" Batschelet. Mit dem studierten Musiker und Flötisten sprach Manuela Blum über die Fasnacht und übers Komponie- ren.

BZ: Wie kamen Sie zur wilden Fasnacht?
Batschelet: Schon als Dreijähriger habe ich auf der "Leckerli-Trommle" getrommelt und mich gerne verkleidet. Aber wie alle guten Fasnächtler habe ich bei einer Clique gelernt. Ich war Tambour bei der "Märtplatz-Clique", eine der ältesten Arbeitercliquen, die mein Großvater vor etwa 80 Jahren mitgegründet hat. Damals gaben die Älteren der Clique, der so genannte "Stamm", den Jungen ein Sujet, also ein Thema für die Fasnacht. Wir haben als erste junge Garde unsere Züge selbst gemacht - von den Kostümen bis zur Laterne, alles ...

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