Herbolzheim / Ringsheim

Der Tag, als sich am Kahlenberg die Erde auftat

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Di, 13. Februar 2018 um 15:38 Uhr

Herbolzheim

BZ-Plus Vor zehn Jahren öffnet sich im Kahlenberg zwischen Herbolzheim und Ringsheim ein mehr als 20 Meter tiefes Loch. Der Grund für den Tagesbruch ist nach wie vor unklar.

Das Auto rollt durchs Wohngebiet, am Ortsschild vorbei, den Berg hinauf. Herbolzheims Dächer verschwinden im Nebel. Vor einem grauen Metalltor tritt Gerhard Hechinger auf die Bremse. Er steigt aus, läuft über matschige Erde und schmutziges Gras auf einen Zaun zu. Dahinter wuchert dichtes Gehölz, braunes Gestrüpp reckt sich dem grauen Himmel entgegen. "Als Landwirt", sagt Hechinger, "tut einem da das Herz weh."



Die Natur hat sich sein altes Grundstück zurückgeholt. Wo früher Spätburgundertrauben wuchsen, ist heute Sperrgebiet. "Betreten verboten! Lebensgefahr!" steht in roter Schrift auf weißen Schildern. Darunter steht ein Wort, wieder mit Ausrufezeichen: "Tagesbruch!"

Es passiert am 13. Februar 2008. ...

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