Kunstmesse

Die Art Basel pendelt zwischen Markt und Magie

Michael Baas

Von Michael Baas

Mo, 10. Juni 2019 um 08:09 Uhr

Basel

BZ-Plus Die Art Basel ist nach wie vor die Plattform im internationalen Kunsthandel, bietet aber erneut mehr als Geschäfte um die und mit der Kunst. Am Donnerstag öffnet sie fürs breite Publikum.

Der Kunstmark hat etwas Irrationales. Auf der einen Seite steigen die Preise für Meisterwerke der klassischen Moderne in immer schwindelerregendere Höhen. So wurde "Meules", ein Heuhaufen des Impressionisten Claude Monet, im Mai in New York für fast 99 Millionen Euro versteigert. Auch die Gesamtumsätze kennen mit wenigen Ausnahmen nur eine Richtung: Für 2018 etwa bilanziert der Marktbericht der Art Basel und der Großbank UBS ein durchschnittliches Wachstum von sechs Prozent und beziffert das Volumen des Kunstmarktes auf mehr als 60 Milliarden Euro, wobei die Schwerpunkte die USA, China und Großbritannien sind. Auf der anderen Seite gibt es viel Kunst, die zwar ideellen, aber kaum materiellen Wert hat. Für Originaldrucke eines in der Region bekannten Künstlers wie Hans Thoma etwa sind auf dem Kunstmarkt heute nur noch lächerlichste Summen erzielen. In diesem Spannungsfeld zwischen Liebhaberei und Geldanlage oder gar Spekulation mittels Kunst ist auch die Art Basel zu verorten.

Zur 50. Ausgabe präsentieren dieses Jahr 290 internationale Galerien Werke von der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Während Galerien aus Europa ohnehin stark vertreten sind, sind einmal mehr auch bekannte und neue Aussteller aus Asien, Amerika, dem Nahen Osten und Afrika präsent. Insgesamt 19 Galerien sind das erste Mal in Basel dabei. Dieses Gesamtpaket wiederum ist unterteilt in Sektoren.
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