Hilferuf aus Tübingen

Dürfen Dienstfahrräder zu Lasten der Allgemeinheit finanziert werden?

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Mi, 05. September 2018 um 20:34 Uhr

Südwest

BZ-Plus Die Frage könnte für progressive Gemeinden teure Folgen haben: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer fürchtet nach einem Tarifstreit Nachzahlungen von mindestens 280.000 Euro in die Sozialsysteme.

Das geht aus einem Hilferuf hervor, den er an Finanzministerin Edith Sitzmann (beide Grüne) geschrieben hat. Doch die Gegner sitzen woanders.

Seit 2012 sind Diensträder steuerlich Dienstwagen gleichgestellt: Arbeitgeber können Angestellten Velos und E-Bikes zur Verfügung stellen, die auch privat genutzt werden dürfen. Meist wird dabei mit Leasingmodellen gearbeitet: Teilnehmende Mitarbeiter bekommen die Raten vom Bruttogehalt abgezogen und sparen dadurch Sozialabgaben.

"Wir in Tübingen haben uns frühzeitig mit dieser neuen Möglichkeit der Fahrrad- und Gesundheitsförderung, des Umwelt- und Klimaschutzes und der Mitarbeitermotivation bzw. -gewinnung befasst", ...

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