Neue Technik in der Leitstelle

Freiburger setzt sich für Ortung von 112-Notrufen ein – mit Erfolg

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Do, 10. Oktober 2019 um 10:51 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Wer mit einem Smartphone den Notruf 112 wählt, kann jetzt von Leitstellen in Deutschland metergenau geortet werden. Beim Umsetzen der neuen Technik spielte ein Freiburger die entscheidende Rolle.

Ein Notruf kommt in der Integrierten Leitstelle an der Freiburger Eschholzstraße an. Disponent Henning Schmidtpott übernimmt das Gespräch. "Notruf, Feuerwehr und Rettungsdienst", sagt er. Auf dem Bildschirm vor ihm ploppt eine Straßenkarte mit einem roten Kreis auf: Dieser zeigt, wo sich der Anrufer und sein Smartphone befinden: In diesem Fall in Freiburg im Martinsgässle am Martinstor. Diese Möglichkeit der exakten Lokalisierung ist für Leitstellen neu und ein wichtiger Fortschritt. Im deutschlandweiten Probebetrieb wird nun für drei Jahre getestet, was in Freiburg von Henning Schmidtpott entwickelt worden ist.

Die Lokalisierung ist bis auf wenige Meter genau
Der Anruf aus dem Martinsgässle war ein Test-Notruf aus der BZ-Redaktion vom Redaktionshandy. Bei 60 Prozent aller Notrufe an die Leitstelle in Freiburg wird ein Handy benutzt, Tendenz steigend. Am Testanruf demonstriert ...

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