Liestaler Wasser wird gechlort

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 08. Juli 2019

Baselland

Keimursache noch offen.

LIESTAL (BZ). Das Trinkwasser im Baselbieter Kantonshauptort Liestal sowie in fünf weiteren Gemeinden in der Umgebung ist wie berichtet mit Kolibakterien verunreinigt und musste als erste Notmaßnahme gechlort werden. Wie der Kanton Baselland berichtet, sind neben Liestal auch die Gemeinden Arisdorf, Lausen, Seltisberg und Lupsingen sowie das solothurnische Nuglar-St. Die Säuberung des Trinkwassers sei im Gange. Die Ursache der Verunreinigung ist noch unklar. Bis zum Samstag wurden bereits mehr als 30 Proben vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (ALV) bei Pumpwerken, Trinkwasser-Netzen und Laufbrunnen in den betroffenen Gebieten genommen, berichtet der Kanton. Die Proben hätten weiterhin zu hohe Werte an Kolibakterien ergeben. Daher nähmen die Brunnenmeister weiterhin Chlorungen vor. Die Chlordosis habe zudem erhöht werden müssen, das Chlor sei im Übrigen schmeckbar, aber gesundheitlich unbedenklich.

Das Chlor diene dem Reinigen der Leitungen, in regelmäßigen Abständen würden weiterhin Proben genommen. Wasser aus den Leitungen müsse derzeit dennoch zwingend über drei Minuten abgekocht werden, so die Behörde.