Nicht ganz enträtselbar

Annette Mahro

Von Annette Mahro

So, 02. September 2018

Kunst

Der Sonntag Mit Balthus präsentiert die Fondation Beyeler einen der letzten Meister der Moderne.

Auf den ersten Blick wirken Balthus’ Bilder verträumt, rätselhaft, aus der Zeit gefallen. Der zweite öffnet Abgründe. 40 Gemälde aus allen Schaffensphasen des Künstlers sind jetzt in der Riehener Fondation Beyeler zu sehen.

Nur ein einziger Balthus gehört zum Bestand der Fondation. Bei der "Passage du Commerce Saint-André" (1952-1954), die zuletzt 2017 in der Ausstellungs-Trilogie zum 20-jährigen Bestehen des Museums gezeigt wurde, handelt es sich allerdings um eine Dauerleihgabe aus Schweizer Privatbesitz. Verkauft hat Ernst Beyeler mehrere Werke des exzentrischen Künstlers, der 1908 in Paris mit bürgerlichem Namen geboren wurde und sich später selbst zum Grafen Balthasar Klossowski de Rola adelte. Behalten hat Beyeler keines seiner Bilder. Gut möglich, dass seine Frau Hildy dagegen war. Immerhin ist durch die Hände des Basler Galeristen auch Balthus’ "La lecon de guitarre" (Die Gitarrenstunde) von 1934 ...

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