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Schulden

Polizeigewerkschaft GdP befindet sich in finanzieller Schieflage

Die Gewerkschaft der Polizei Baden-Württemberg hat Millionenschulden bei ihrem Bundesverband. Jetzt will sie auf dessen Druck ihren Geschäftsführer Oliver Malchow feuern.

  • Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, soll den Landesverband der GdP mit der Drohung der Insolvenz unter Druck gesetzt haben. Foto: Daniel Bockwoldt

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Baden-Württemberg hat mit großen Finanzproblemen zu kämpfen. Im September 2016 schuldete sie dem GdP-Bundesverband 1,82 Millionen Euro, wie aus internen Dokumenten hervorgeht. Darin ist auch von einer drohenden Insolvenz die Rede. GdP-Landeschef Hans-Jürgen Kirstein erklärte am Freitag der Badischen Zeitung, dass die Finanzlage "nach wie vor eine Herausforderung" sei.

Gegenseitige Anschuldigen und eine Finanzmisere
Nach außen steht die als SPD-nah geltende GdP für Solidarität und Recht und Ordnung. Intern aber beschäftigen den Landesbezirk gegenseitige Anschuldigungen und eine Finanzmisere, die der Basis nie vollständig erklärt worden sind. Der Ursprung der Misere reicht weit zurück.

Als 2003 der langjährige GdP-Landeskassierer verstarb, der in Personalunion auch Geschäftsführer des Sozialwerks der Polizei GmbH – einer 100-Prozent-Tochter der GdP Baden-Württemberg – war, öffnete sich plötzlich ein finanzieller Abgrund: Der Landesbezirk stand mit Verbindlichkeiten von – Gewerkschaft und Sozialwerk zusammengerechnet – 6,97 Millionen Euro vor der Insolvenz. Ralf Knospe, der ...

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