Bilanz nach fünf Jahren

Proteste gegen den Nationalpark sind weitgehend verstummt

Dominik Bloedner

Von Dominik Bloedner

Fr, 17. Mai 2019 um 14:10 Uhr

Südwest

BZ-Plus Bei der Eröffnung des Nationalparks liefen Waldbesitzer, Sägewerker und Schwarzwaldverein Sturm. Fünf Jahre später gibt es kaum noch kritische Stimmen – wären da nicht die Kosten fürs Besucherzentrum.

Sanft dröhnt der Lkw-Verkehr von der Schwarzwaldhochstraße hinauf auf den Seensteig. Hier oben, etwas mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel, herrscht Nebel. So wie an 180 Tagen im Jahr. Lukas Schmidt, 30 Jahre und seit 2016 Ranger im Nationalpark Schwarzwald, stapft voran. Er deutet nach unten. Dort sind im Matsch die Abdrücke eines Rothirsches zu sehen, etwas weiter entfernt das Winterfell. Dann zeigt er auf die vielen umgestürzten Bäume, die der Wind im Winter unter der Schneelast zusammenbrechen ließ, und sagt: "Totes Holz steckt voller Leben".

Der Wald ist unaufgeräumt. Lukas Schmidt holt ein Klappmesser aus dem Rucksack und schneidet ein Stück Rinde einer quer auf dem Weg liegenden Fichte ab. Und da krabbelt ...

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