Regierung sieht keinen Konflikt

sda

Von sda

Do, 12. September 2019

Basel

Sitze im Messe-Verwaltungsrat.

BASEL (sda). Die Basler Regierung sieht in ihren Sitzen im Verwaltungsrat des Messeunternehmens MCH Group keine Interessenskonflikte. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Großen Rats hatte angeregt, die Doppelrolle im Interesse der Aktiengesellschaft und des Kantons zu überprüfen. Die Basler Regierung sitzt als Vertretung des Minderheitsaktionärs Basel-Stadt mit zwei Mitgliedern im Verwaltungsrat der MCH Group. Die GPK hatte in ihrem Rechenschaftsbericht diese Doppelrolle als potenziell problematisch bezeichnet. Die Exekutivvertreter müssten einerseits die Interessen des Kantons, gleichzeitig aber auch diejenigen der Aktiengesellschaft wahrnehmen.

Christoph Brutschin, als Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt einer der Verwaltungsräte, sieht in seiner Rolle keinerlei Interessenskonflikte. Die Delegierten des Regierungsrats verträten einzig die Interessen des Kantons, sagte er am Mittwoch bei der Debatte über den GPK-Bericht zur Regierungstätigkeit im Großen Rat. Andererseits sei es auch im Interesse des Kantons, dass es dem Messeunternehmen möglichst gut geht. Der GPK-Bericht wurde einstimmig zu Kenntnis genommen.