Guth-Inszenierung

Schmeißfliegen, Bienen und andere Viechereien: Rossinis "Barbier von Sevilla" in Basel

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 28. Februar 2005 um 00:00 Uhr

Theater

Beim Premierenpublikum sorgt die kindgerechte Insektenschar für Begeisterungsstürme. Mit solchem Gespür für den anarchischen Grundzug der Commedìa hat seit Dario Fo kein Regieteam den "Barbier" in Szene gesetzt.

Das hat Regisseur Claus Guth vermutlich auch ohne Studium des Lehrbuchs "Das Reich der Insekten" (Paris 1963) geahnt: "Mit den besonderen Fähigkeiten verschiedener Insekten ließen sich - wollte man sie mit menschlichen Maßstäben messen - ganze Opern, Theaterstücke und Zirkusvorstellungen bestreiten."

Ein ganzer Opernabend. . .. Ist der Graf Almaviva, seines Zeichens Womanizer, nicht auch so eine Art Insekt, genau genommen eine richtige Drohne, die sich allerdings den Schwänzeltanz der Arbeiterinnen zu Eigen machte? Weit über eine Million Insektenarten soll es auf diesem Globus geben - die menschlichsten davon führen uns Guth und sein Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt in einer Koproduktion mit dem Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz am ...

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