Alle Vorschläge haben große Tücken

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

Sa, 13. Juli 2019

Wirtschaft

BZ-Plus Eine bessere Absicherung im Alter ist ein großes Thema, eine praktikable Alternative zur Riester-Rente gibt es aber bisher nicht.

BERLIN. Ob hessische Landesregierung, Ifo-Institut, Verbraucherzentrale oder das Vorsorgekonto aus Baden-Württemberg – viele haben in den vergangenen Monaten Vorschläge für eine kapitalgedeckte Altersvorsorge in staatlicher Hand gemacht. Sie könnte eine Alternative zur vielkritisierten Riester-Rente sein. Die Experten der gesetzlichen Rentenversicherung hat aber keiner der Vorschläge überzeugt.

Die Vertreter der sogenannten Deutschlandrente, zu der das Land Hessen gehört, lassen nach Ansicht von Reinhold Thiede, dem Forschungsleiter der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, vieles im Vagen. Thiedes Hauptkritikpunkt ist, dass das Konzept keine Absicherung bei Erwerbsminderung vorsieht. Das sagte er am Freitag vor Journalisten in Berlin. "Das ist kein wirkungsvoller Beitrag zur Bekämpfung künftiger Altersarmut", bemängelte er. Wegen eingeschränkter Erwerbsfähigkeit frühzeitig in Rente zu gehen, sei eines der größten Risiken für Armut im Alter. Und das betreffe nicht nur eine Randgruppe: "Heute gehen 20 Prozent unserer ...

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