China öffnet sich dem Weltmarkt

Harald Maass

Von Harald Maass

Fr, 06. Juli 2001

Wirtschaft

WTO-Beitritt in greifbarer Nähe / Politische Führung befürchtet politische Unruhen / Ungleichheit wird zunehmen.

PEKING. Fünfzehn Jahre hat China an das Tor der Welthandelsorganisation (WTO) geklopft, und nun öffnet es sich langsam. Am Mittwoch räumten die Verhandlungsführer in Genf einige der letzten Hürden für den Beitritt aus dem Weg. Von einem "großen Durchbruch" sprach der Schweizer Verhandlungsführer Pierre-Louis Girard.

Chinas Beitritt bis zur WTO-Ministerrunde im November in Qatar, den viele bis vor kurzem noch für unwahrscheinlich hielten, ist nun vorstellbar. "Wenn wir mit dem gleichen Geist weitermachen können, ist dieses Ziel zu schaffen", sagte EU-Verhandlungsführer Karl Falkenberg. In den vergangenen Wochen hat Peking mit den USA und der EU wichtige Kompromisse erzielt. Ein Streitpunkt waren Chinas Subventionen für die Landwirtschaft. Während Peking auf seine Stellung als Entwicklungsland pochte, und eine WTO-Regelung von Subventionen bis zu 10 Prozent in Anspruch nehmen wollte, hielt Washington dagegen. ...

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