"Das sind legitime Geschäfte"

Rolf Obertreis und dpa

Von Rolf Obertreis & dpa

Di, 28. August 2018

Wirtschaft

Die umstrittene Zinsabsicherung von Krediten des Landes Hessen halten Finanzexperten für sinnvoll / Debatte auch im Südwesten.

FRANKFURT. Zockt die hessische Landesregierung mit Steuergeldern? Spekuliert sie ungeniert an den Finanzmärkten? Hat Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) Millionen in den Sand gesetzt? Volkswirte und Analysten, die sich mit den Finanzen der Bundesländer auskennen, winken ab.

"Das ist keine Zockerei und kein Skandal", sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Auch Finanzminister seien Teilnehmer an den Finanzmärkten. Sie nutzten sie zur Aufnahme von Krediten und eben auch zur sinnvollen Absicherung von Zinsrisiken. Ähnlich sieht es Norman Rudschuck von der Nord-LB. Er erstellt regelmäßig Analysen zur Finanzlage der Bundesländer. "Das sind legitime Geschäfte, das praktizieren die meisten anderen Bundesländer auch." ...

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