Vertrauensarbeitszeit

Das Sterben der Stechuhren

Mandy Kunstmann

Von Mandy Kunstmann

Di, 26. Juni 2012

Wirtschaft

Vertrauensarbeitszeit – Firmen schätzen das flexible Jobmodell, Gewerkschaften sind skeptisch.

BERLIN. Immer mehr Unternehmen schaffen die Stechuhren ab. Anstelle akribisch nachzuverfolgen, wann und wie lange sich ihre Angestellten am Arbeitsplatz aufhalten, setzen sie auf Vertrauensarbeitszeit. Eine feste Stundenanzahl gibt es hier nicht. Vielmehr entscheiden die Angestellten selbst, wann – und oft auch von wo aus – sie tätig sind. Was nach einem entspannten Arbeitsalltag klingt, kann dennoch im Burnout enden.

"Heute habe ich eine halbe Stunde länger geschlafen", sagt IBM-Mitarbeiterin Ina Glaeske. "Am Nachmittag wird es viele Meetings geben, da möchte ich fit sein." Glaeske, deren Name nicht ihr richtiger ist – sie will ihn lieber nicht in der Zeitung lesen – ist froh, dass sich ihr Arbeitgeber vor zwölf Jahren dazu entschlossen hat, das Modell der Vertrauensarbeitszeit einzuführen. Sämtliche Mitarbeiter sind inzwischen mit Firmenlaptops ...

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