Details bleiben im Dunkeln

Bernd Peters

Von Bernd Peters

So, 19. August 2018

Wirtschaft

Der Sonntag Deutsche Betriebe sollen wieder leichter in Frankreich arbeiten können.

Das Thema war der Aufreger des Sommers 2017: Frankreich schottet sich mithilfe schikanöser Entsenderegeln gegen unliebsame Konkurrenz aus dem EU-Ausland ab und verdirbt vielen Betrieben entlang der Rheinschiene das Auslandsgeschäft. Nun soll sich die Lage wieder bessern.

Frankreich hatte die vor allem für kleinere Betriebe kaum zu erfüllenden Auflagen damit begründet, man wolle Lohndumping und ein Aushebeln von Arbeitnehmerrechten in Frankreich verhindern. Vor allem der deutschen Wirtschaft schien das nur ein Vorwand für Protektionismus. Handwerk, Industrie, Handel und Politik liefen Sturm gegen das "Macron-Gesetz" ("Loi Macron") vom August 2015. Nun zeichnet sich eine Entspannung ab, doch die Details liegen noch im Dunkeln.

Das Entsendegesetz, das den Namen des damaligen Wirtschaftsministers und heutigen Staatspräsidenten Emanuel Macron verpasst bekommen hat, betrifft im Prinzip jeden nicht privaten Aufenthalt in Frankreich und sah ursprünglich eine ganze Menge Hürden vor für Betriebe aus EU-Ländern, die in Frankreich ...

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