Mindestlohn

"Die Katastrophe ist ausgeblieben"

Klaus Tscharnke

Von Klaus Tscharnke (dpa)

Fr, 19. Juni 2015

Wirtschaft

Experten ziehen Bilanz nach sechs Monaten Mindestlohn.

NÜRNBERG. Es war ein Experiment mit ungewissem Ausgang – knapp sechs Monate nach der Einführung des flächendeckenden Mindestlohns sind die Auswirkungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zwar noch nicht komplett überschaubar – große Jobverluste zeichnen sich bislang aber nicht ab.

Die ersten Service- und Küchenkräfte hat er entlassen, und auch das Eisbein mit Sauerkraut gibt es bei Marco Helm in der "Bauernschänke" im brandenburgischen Eggersdorf nicht mehr so günstig wie noch vor ein paar Monaten. Vielleicht, so überlegt der ostdeutsche Wirt, führt er auch noch einen weiteren Ruhetag ein. Umsatz erhöhen und Kosten senken sei angesagt in dem Traditionsgasthaus am Bötzsee. Helm macht wie vielen Wirten in ländlichen Regionen Ostdeutschlands der Mindestlohn zu schaffen. "Da passt dann einfach die Kalkulation nicht mehr", klagt Helm. Höhere Preise verschreckten die ...

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