EU kippt Übernahmegesetz

Do, 05. Juli 2001

Wirtschaft

Im Parlament knapp gescheitert / Schröder zufrieden / Berlin plant eigene Regelung.

STRASSBURG (mic/dpa). Das Europaparlament hat die geplante EU-Richtlinie zur Übernahme von Unternehmen gekippt. Nach dem Patt-Ergebnis bei der gestrigen Abstimmung in Straßburg ist der Kompromiss vorerst vom Tisch. Der abgelehnte Entwurf sollte den Handlungsspielraum von Firmenvorständen, deren Unternehmen von feindlichen Übernahmen bedroht sind, einschränken.

Das vom Europaparlament abgelehnte EU-Übernahmegesetz verfolgte zwei Hauptziele: Zunächst sollten Minderheitsaktionäre ihre Aktien verkaufen können, wenn das Unternehmen den Mehrheitsbesitzer wechselt. Als zweites Prinzip sah es vor, dass die Anteilseigner eines Unternehmens über ein feindliches Übernahmeangebot entscheiden sollen und nicht der Vorstand. Das Gesetz galt als ein zentraler Baustein für den Finanzplatz ...

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