Iran

Für das Ölembargo gegen den Iran zahlen auch deutsche Autofahrer

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Do, 26. Januar 2012

Wirtschaft

Experten rechnen damit, dass der Ölpreis weiter nach oben getrieben wird – einen Versorgungsengpass in Europa halten sie allerdings für sehr unwahrscheinlich.

FREIBURG. Noch nie mussten Autofahrer hierzulande für Sprit so tief in ihren Geldbeutel greifen wie 2011. Das hat die Autofahrerlobby ADAC ermittelt. Kaum hat das neue Jahr begonnen, verhängt die EU ein Ölembargo gegen den Iran, das viertwichtigste Ölland der Welt. Die islamische Republik, deren Physiker laut der EU eifrig an der Atombombe basteln, brachte zuletzt fünf Prozent des Rohöls zutage, das weltweit gefördert wird. Steigen die Benzinpreise nun noch weiter? Droht Europa gar ein Engpass? Experten sagen: Folgenlos dürfte der Boykott nicht bleiben, Grund zu großer Sorge bestehe derzeit aber nicht.

Hans-Georg Babies von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erklärt: Zwar beziehe Deutschland kaum Öl direkt aus dem Iran ...

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