Was Lehrlinge verdienen

Hilft mehr Lohn für Azubis gegen den Bewerbermangel?

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

So, 26. August 2018 um 18:32 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr. Mancher Lehrling bekommt schon im ersten Jahr 1000 Euro monatlich, andere müssen sich mit um die 600 Euro begnügen – je nach Branche und Region.

Früher bekamen Lehrlinge kein Geld, sondern sie mussten Lehrgeld bezahlen. Im Mittelalter gaben Eltern ihr Kind zur Lehre in den Haushalt eines Handwerksmeisters – und zahlten für Ausbildung, Kost und Logis. Nach dem Niedergang der Handwerkszünfte im 19. Jahrhundert änderte sich das. Heutzutage werden die meisten Ausbildungen vergütet. Wie viel Geld es gibt, kann sich je nach Branche und Region stark unterscheiden. Ohne Tarifvertrag ist noch nicht einmal der Mindestlohn garantiert.

Kostspielig und trotzdem beliebt
Nach wie vor gibt es auch Berufe, die junge Leute nur erlernen können, wenn sie dafür zahlen. Ergotherapeut ist so ein Beispiel. Während der dreijährigen Ausbildung wird in der Regel ein Schulgeld fällig, in Baden-Württemberg zwischen 300 und 420 Euro im Monat. Prüfungsgebühren und weitere Kosten können hinzukommen. Trotzdem haben die Schulen Zulauf. Pilot ist ein weiteres Beispiel. Die Ausbildung bei der Lufthansa kostet zwischen 60 000 und 80 000 Euro. Trotzdem bekam der Konzern vergangenes Jahr nach eigenen Angaben rund 16 000 Bewerbungen – für 250 Plätze an der Flugschule. Dieses Jahr sollen 500 Flugschüler ausgebildet ...

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