Kampf dem Borkenkäfer

Michael Haberer

Von Michael Haberer

So, 10. März 2019

Waldkirch

Der Sonntag Die Waldkrise verlangt eine konzertierte Aktion aller Beteiligten – Seminar im Elztal.

In den Fichtenwäldern des Schwarzwalds ist der Borkenkäfer los. 2018 begann er zu grassieren und die folgenden Generationen dürften bis mindestens 2022 dafür sorgen, dass massenweise "Käferholz" anfällt. Experten haben sich Gedanken gemacht, wie ein erfolgreiches Management dieser Krise im Waldbau aussehen kann.

"Es zählt der grüne Baum", sagte Christoph Hartebrodt, Forstökonom an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA), am Freitag im Pressegespräch nach gut sieben Stunden Workshop für Revierleiter, Waldgenossen, Privatwaldbesitzer, Forst- und Sägewerksunternehmer in Waldkirch-Kollnau. Wenn entrindete tote Bäume in der Landschaft stehen, möge dies erschreckend aussehen. Doch von ihnen gehe keine Gefahr mehr aus, kein Käfer niste mehr darin, erklärt Hartebrodt. Den vom Borkenkäfer befallenen lebenden Baum hingegen gelte es zu finden, zu fällen und so schnell wie möglich abzutransportieren, um den ...

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